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blödes gefühl. wirklich.

heute ist wieder so ein abend, an dem der kopf nicht aufhören mag, menschs blicke leer durch die gegend zu schicken. kein klarer gedanke lässt sich fassen… unruhe knallt wie ein gummiball durch menschs körper. warum?

wirklich

gute

frage.

das weiß mensch leider selbst nicht. das gefühl kommt halt einfach. kündigt sich nicht freundlich an… klopft nicht vorsichtig oder schaut kurz rein… nein… es ist einfach da. mensch mag überraschungen sehr gerne… aber nicht auf diese art…. nicht von diesem gefühl… à la "hallo - da bin ich und spuk dir jetzt mal ordentlich im kopf herum" … nein - danke. denn mensch würde einfach gern wissen, was das eigentlich soll? ruhelos. rastlos. unvollständig. fühlt es sich an. blödes gefühl. wirklich.

16.3.16 23:15


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inspirationstripp

die schreibwelle ist vorüber. mensch fühlt sich einerseits verlassen… aber größtenteils erleichtert… seit wochen war da dieser unverdrängbare drang, schreiben zu wollen… zu müssen. die gedanken, gefühle, ideen überschlugen sich und mensch kam gar nicht mit… mensch fühlte sich am grat entlangwandern … und wagte kaum nach unten zu sehen… wagte sich kaum zu bewegen. und wenn mensch am schreibtisch saß und die gedanken sprudelten, dann hatte mensch mühe, ebendiese in dieser mordsgeschwindigkeit niederzuschreiben… so schnell kamen sie. und heute… heute wurde mensch wach. fühlte sich früh morgens schon ausgeruht und das leben schien wieder langsamer zu laufen. nun sitzt mensch am schreibtisch… entspannt, besonnen und ruhig… schreibt die worte auf, wie sie kommen… sieht sie zuvor noch kurz an und bringt sie dann zufrieden aufs papier… so kann es auch gehen… etwas weniger intensiv… aber dennoch inspiriert… gut, dass dieser inspirations-tripp vorbei ist… aber danke für die vielen texte, gedichte, gedanken und einsichten.

12.3.16 19:16


wenn mensch es heut einfach nicht schafft ...

… die gedanken zu ordnen, dann muss ein Gedicht herhalten, dass schon lange in Vergessenheit geraten in menschs gedichtesammlung schlummerte

gedanken irren

ich denke gern.

lieber fühl ich, dass ich denke.

ich denke nicht gern, wenn ich denken muss, was ich fühle.

ich fühle gern.

lieber denke ich, dass ich fühle.

dann habe ich noch die möglichkeit mich zu irren.

gefühle nicht.

10.3.16 23:08


herz und kopf

als elternmensch muss mensch manchmal die gefühle verbergen

menschenkind steht an erster stelle...

und ist mensch

traurig

müde

wütend ...

menschenkind kann nichts für elternmenschs gefühle und soll sie deshalb auchn icht aushalten müssen. und deshalb lässt mensch jetzt und hier den gefühlen freien lauf. jetzt, wenn die menschenkinder nicht da sind... oder im auto, bei voller musiklautstärke. abends beim gefühlsduseligen film. nachts in menschs träumen sowieso

und oft bei menschs traummensch... leider auch öfter mal die wütenden und müden (entschuldige) manchmal auch die traurigen, obwohl mensch ja dazu neigt, die traurigkeit für sich zu behalten. aber menschs traummensch merkt das oft... und so schafft es mensch immer öfter menschs traummensch das herz auszuschütten...

das herz, den kopf.

und mensch würde gern versuchen, den gefühlen freien lauf zu lassen. generell und immer... die gefühle dort auslassen, wo sie hingehören. dann staut sich nichts auf. denn wenn mensch wütend ist, dann meistens nicht auf die menschenkinder... sondern, weil sich irgendeine vergessen wut wieder bemerkbar macht. und wenn mensch müde ist, dann müde, vom nachdenken über all die eingemotteten gefühle... schöne und traurige. wütende und einsame. glückliche und verrückte.

mensch will mutiger sein. verrückter. ehrlicher.

mensch möchte einfach mensch selbst sein.

von kopf bis fuß

mit haut und haar

mit ganzem herzen.mensch

9.3.16 12:07


hat mensch schon erwähnt… mensch liebt rilke.

… und ich möchte sie, so gut ich es kann, bitten geduld zu haben gegen alles ungelöste in ihrem herzen und zu versuchen, die fragen selbst liebzuhaben wie verschlossene Stuben und wie bücher, die in einer fremden sprache geschrieben sind. forschen sie jetzt nicht nach den antworten, die ihnen nicht gegeben werden können, weil sie sie nicht leben könnten. und es handelt sich darum alles zu leben. leben sie jetzt die fragen. vielleicht leben sie dann allmählich, ohne es zu merken, eines fernen tages in die antwort hinein.

rainer maria rilke

7.3.16 17:09


love yourself first

liebe dich zuerst.

auf den allerersten blick klingt es nicht richtig in menschs ohren. und vielleicht auch nicht auf den nächsten blick… aber mensch denkt darüber nach seit ein paar tagen… inspiriert von einem fremden menschen, der mensch ganz unerwarteter weise mit vielen worten aus der seele spricht.

und mensch trägt diesen satz nun seit ein paar tagen mit sich… love yourself first. und fragt sich.. macht mensch das? mensch hat viele geliebte menschen im leben… wobei… viele wohl relativ ist… aber mensch fühlt sich gesegnet mit genau diesen und ist sehr dankbar dafür. der grundgedanke hinter 'love yourself first' ist mensch selbst. wenn mensch selbst nicht fähig ist, zu sich selbst liebevoll zu sein… was ist die folge davon?

ist mensch selbst wirklich so liebevoll zu sich selbst, wie es mensch zu den von mensch geliebten menschen ist? mensch nimmt die geliebten menschen an… von kopf bis fuß, so wie sie sind und liebt sie bedingungslos. vergibt vermeintliche fehler, die mensch gar nicht als fehler erkennt, sondern als weiteren schönen teil des geliebten menschen. wenn mensch liebt, dann liebt mensch. und punkt.

aber kann mensch diesen maßstab auch auf mensch selbst legen? sieht mensch selbst sich im spiegel liebevoll an und ist mild und verständnisvoll? mensch sollte nachsichtiger sein, mit mensch selbst. mensch ist nicht perfekt… und braucht das auch nicht zu sein. wenn mensch traurig ist, dann darf mensch das sein. wenn mensch glücklich ist, dann braucht auch das keine rechtfertigung… mensch ist, wie mensch ist. aber trotzdem schleicht sich der gedanke ein, dass mensch dem wohl irgendwie doch nie gerecht wird, was mensch selbst von mensch verlangt.

6.3.16 12:56


und mensch schmilzt nur so dahin

Ich möchte jemanden einsingen,


bei jemandem sitzen und sein.


Ich möchte dich wiegen und kleinsingen


und begleiten schlafaus und schlafein.


Ich möchte der Einzige sein im Haus,
der wüßte:

die Nacht war kalt.


Und möchte horchen herein und hinaus


in dich, in die Welt, in den Wald.


Die Uhren rufen sich schlagend an,


und man sieht der Zeit auf den Grund.


Und unten geht noch ein fremder Mann


und stört einen fremden Hund.


Dahinter wird Stille. Ich habe groß


die Augen auf dich gelegt;


und sie halten dich sanft und lassen dich los,


wenn ein Ding sich im Dunkel bewegt.

~Rilke~

4.3.16 22:38


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